Im Juni diesen Jahres habe ich den Altherren des SV Blau-Weiß Schollene einen Satz Trikots übergeben. Die Volksstimme berichtete in ihrer Lokalausgabe vom 20.06. Text: Ingo Freihorst
Altherren in neuen Kluften
Schollene | Über neue Kluften freuen sich die Altherren-Fußballer vom SV Blau-Weiß Schollene. "Damit können wir nun auch mal wieder bei Turnieren starten", freute sich Trainer Marco Goldbach. Gespendet hatte die Bekleidung der örtliche Mediziner Ben Güldenpfennig. Die Altherren dankten ihm dafür bei der offiziellen Übergabe.
Trainiert wird jeden Freitag ab 18 Uhr auf dem Fußballplatz. Zum Stamm gehören 15 Kicker, wobei auch Jüngere willkommen sind - gerne würde man auch Nachrücker aus der ersten Männermannschaft begrüßen. Der Älteste unter den Altherren ist mit 79 Jahren Frank Neumann, der einstige Bembini-Trainer.
Die Schollener Altherren kümmern sich übrigens auch um die Pflege des Fußballplatzes. Wegen der Pandemie können sie Kabinen und Duschen derzeit allerdings nicht benutzen.
Anfang des Jahres konnte ich einen von mehreren Sponsoren finanzierten Automatischen Externen Defibrillator (AED) an die Freiwillige Feuerwehr Kamern übergeben. Die Volksstimme berichtete. Bild und Text: Ingo Freihorst
Defibrillator für die rasche Rettung
Wenn der Herzschlag aus dem Rhythmus gerät, zählt jede Minute. Darum wurde jetzt ein Defibrillator in der Feuerwehr Kamern stationiert.
Kamern l „Wenn die Hilfe innerhalb von sechs Minuten eintrifft, hat der Patient eine Überlebenschance von 80 Prozent“, berichtete Internist Ben Güldenpfennig über die Gründe für diese Anschaffung. Bei zehn Minuten sinkt die Chance auf nur noch 15 Prozent. Deshalb ist es wichtig, dass rasch Ersthelfer eintreffen – was nur mit Ortsansässigen gelingen kann. Denn der Rettungsdienst aus Havelberg braucht auch eine gewisse Zeit, bis er in Kamern, Wulkau oder auf dem Campingplatz am Schönfelder See eintrifft.
Vor einigen Tagen habe ich den Mitgliedern der Schollener Kindefeuerwehr ein paar Tipps zum Thema Erste Hilfe gegeben. In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die Havelberger Volksstimme davon.
Inzwischen ist es schon fünf Jahre her, dass ich diese Praxis von meinem Vorgänger Anton Schreiber übernommen habe. Aus diesem Anlass fand am 17. März eine kleine Feier statt, zu der ich Freunde, Kollegen und Patienten begrüßen durfte. Krönender Abschluss der Feier war ein Feuerwerk.
Die Havelberger Volksstimme berichtete kürzlich über ein Reanimationstraining, das ich zusammen mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schollene durchführen konnte. Text + Foto: Anke Schleusner-Reinfeldt
Kameraden üben Reanimation
Die Reanimation von Kleinkindern haben die Kameraden der Schollener Feuerwehr zusammen mit DRK und Arzt Ben Güldenpfennig geübt.
Schollene l „Nur gar nichts zu machen, ist verkehrt!“ Diesen Rat gaben der Schollener Arzt Ben Güldenpfennig und Eylene Bredin vom DRK den Schollener Feuerwehr-Kameraden mit, als sie am Dienstagabend in der Reanimation speziell von Kleinkindern geschult worden.
Ben Güldenpfennig hatte zunächst im Vortrag alles Wissenswerte auch über den Einsatz eine Defibrillators erklärt, anschließend wurde an Dummis geübt. Auch einige Wulkauer Kameraden machten mit. Noch einmal vertieft wurden diese Fakten: Atemkontrolle durch Spüren, Hören und Sehen; Herzdruckmassage beim Erwachsenen 30mal und zweimal (30:2) beatmen, bei Kleinkindern gilt 15:2. Und das solange ausführen, bis die Rettungssanitäter vor Ort sind oder bis der Defibrillator einsatzbereit ist! Über solch ein Gerät verfügen inzwischen etliche Wehren und sie gibt es auch in öffentlichen Einrichtungen. Auch für Laien sind sie einfach zu handhaben – und können Leben retten!






